Das Nachbereitungsseminar der 8. Generation Baumhaus-Freiwilliger ist vor wenigen Tagen zu Ende gegangen. Da gab es viel zu besprechen und zu klären: Es wurde über unsere Rolle als Freiwillige diskutiert, über die Arbeit als Lehrer und die Integration in einer Kultur, die uns am Anfang des letzten Jahres noch so fremd war.

Trotz allem haben wir nicht nur eine neue Kultur kennengelernt auf einem anderen Kontinenten – sondern auch die Deutsche. Was macht die deutsche Gesellschaft und die deutsche Kultur aus? Was sieht man als erstes, wenn man nach Deutschland kommt? Und was ist vielleicht doch noch ein wenig Versteckter? Und wie kann man nun das Engagement und die Energie, die man aus Peru und China mitnimmt, in Deutschland nutzen? Was kann man hier alles tun? Viele Fragen wurden uns gestellt und somit eine Menge an Anstößen gegeben.

Während des Austauschs vieler verschiedener Geschichten, fiel vor allem eines auf: Egal, wie verschieden die Gastländer auch sein mochten, wir weltwärts-Freiwillige machen doch oft gleiche Erfahrungen – das Durchwandern von ähnlichen Höhen und Tiefen, das Meistern ähnlicher Erfahrungen. Und ob als Freiwilliger in den Anden Perus oder einer Provinz in China, uns alle verbindet die Dankbarkeit für die Möglichkeit, dieses Jahr mit dem Baumhaus-Projekt der Peter-Jochimsen-Stiftung verbracht haben zu dürfen.
Ein Jahr voller schöner und schwieriger Momente, voller neuer Freunde, Kinderlachen und einer letztendlich neuen Heimat, die wir sehr vermissen werden. Und so war unser Nachbereitungsseminar nicht nur wichtig, um sich mit den anderen Freiwilligen auszutauschen. Sondern auch, um einen runden Abschluss für das zurückliegende Jahr zu finden.

Dafür danken wir unseren Projektleitern, Micha, Luca, Philip und Hakar, Herrn Prof. Dr. Jochimsen und Frau Dr. Jochimsen und allen, die diese letzten Tage unseres Dienstes möglich gemacht haben.

Hoffentlich sehen wir uns alle bald wieder.
In diesem Sinne:
Hasta luego & Zai jian!