Schon als wir das erste Mal in dem Bergdorf Kan Di waren, waren wir uns alle einig: Hier sollte eine Verteilung stattfinden. Als wir Ende April genug Kleidung beisammen hatten, mussten wir diese leider noch einmal verschieben, da die Straße, die in das Dorf führt, durch die vielen Erdrutsche während der Regenzeit verschüttet worden war. Im Mai war es dann endlich so weit. Recht früh morgens wurde der gesamte Plan, welchen wir vorher aufgestellt hatten, noch einmal umgeworfen, da Fabia und Marlena aufgrund von Krankheit ausfielen.

When we had come to Kan Di, a remote village in the mountains, for the first time, we had already agreed upon: this is a place we need to distribute some of the donated clothes. By the end of April, we had enough clothes, but had to postpone the distribution because of a road that had been blocked due to landslides caused by heavy rainfall. We finally found a date in May and started our actions even though Fabia and Marlena, two of the volunteers, had to cancel their participation because of their illness.

Four of the volunteers (Elana, Marie, Jonas and Max) made for Kan Di in the morning and met the best friend of the local pastor who helped them with three transportation bikes. Having packed all the goods, the volunteers and a few Chinese girls continued their hike while the bikes drove ahead.

After three exhausting hours of hiking in the pouring rain the volunteers arrived in Kan Di, shortly after the bikes, which frequently got stuck in the mud.

The villagers awaited the volunteers in front of their church. Seeing them arrive, their faces beamed with joy, followed by murmur and shaking hands everywhere; “HwaHwa”, the greeting in the language of the Lisu was heard all over the place and it took a while until our volunteers had the chance to start the distribution.

At about one o’clock in the afternoon, Max and Jonas started to hand out clothes to the men, while Elena and Marie took care of the women, villagers of all ages could get new clothes.

The people of Kan Di where happy about their new clothes and all of them thanked the volunteers with a smiling “Schamo”, the word for “thank you” in their language.

During the distribution, we handed out clothes to 120 people and left clothes for another 250 villagers.

After the distribution, the local contact invited us to eat with him; we thanked him with a few pictures taken during our last visit and German chocolate.

At about half past three we had to head back for the valley.

[smooth=id:32;][smooth=id:32;]

Zu viert machten sich Max, Jonas, Elena und Marie dann auf den Weg zur Straße, welche hoch nach Kan Di führte. Dort wartete auch schon der beste Freund des örtlichen Pfarrers wie versprochen mit drei Tuk-Tuks und half uns beim Verladen. Als alles fest verschnürt und verpackt war, machten wir uns mit ein paar jungen Mädchen auf den Weg nach oben, während unsere chinesischen Helfer mit der Kleidung vorausfuhren.

Später erfuhren wir, dass sie immer und immer wieder die Gefährte aus dem Schlammfeld schieben mussten, zu welchem die Straße durch den Regen geworden war.

Nach drei anstrengenden, regnerischen Stunden kamen wir endlich oben an.

Die Dorfbewohner saßen auf kleinen Bänken vor der Kirche und warteten schon gespannt auf uns. Ihre Gesichter erhellten sich vor Freude, als sie uns sahen. Allgemeines Getuschel und das große Händeschütteln begann. Von überall her ertönte die Lisubegrüßung HwaHwa und so dauerte es nochmals eine Weile, bis die eigentliche Verteilung beginnen konnte.

Gegen ein Uhr mittags fingen Max und Jonas an, den Männern ihre Kleidung zu geben, während Elena und Marie die Frauen übernahmen. Alte und Junge, Große und Kleine.

Viele der Menschen freuten sich über ihre neue Kleidung und stets bedankten sie sich mit einem strahlenden Schamo, das Lisuwort für „danke“.

Insgesamt gaben wir 120 Menschen neue Kleidung und für knapp 250 weitere ließen wir noch Kleidung dort.

Nach der Verteilung lud uns unser Kontaktmann zum Essen ein. Als Dankeschön für seine Gastfreundschaft schenkten wir ihm ein paar ausgedruckte Fotos von unseren letzten Besuchen in seinem Dorf und deutsche Schokolade.

Gegen halb vier nachmittags machten wir uns auch schon wieder zu Fuß auf den Weg ins Tal.

[smooth=id:32;]