Lucre

Der Standort Lucre ist der älteste des Baumhaus-Projektes in Peru, schon bereits seit vier Generationen sind hier Freiwillige aktiv. Durch die relative Nähe zu Cusco ist Lucre wohlhabender und ein bisschen weniger ursprünglicher als die anderen beiden Dörfer, aber auch hier ist das Leben der ungefähr 4000 Einwohner durch die Landwirtschaft geprägt. Will man die Freiwilligen in Lucre besuchen, fährt man erst einmal von Cusco aus eine Stunde mit einem grünen, leicht klapprigen Bus die Panamericana, eine der größten Straßen Perus, durch die Andentäler, bis man an einer Lagune ankommt. Ein paar Kurven weiter und man sieht auf einem Hügel die weiße Kapelle und kurz dahinter eine der zwei Grundschulen des Dorfes, an der die Freiwilligen jeden Tag unterrichten. Zwanzig Meter weiter, und man steht auf dem Hauptplatz oder, wie man hier sagt, Plaza de Armas, den jedes noch so kleine Dorf hier in Peru hat. Auf dem Plaza steht eine große Statue des Nationalhelden aus Lucre, der bei einer wichtigen Schlacht gegen Chile die entscheidende Wende herbeigeführt hat und zu dessen Ehren es jedes Jahr am 27. November ein rauschendes Fest gibt.

Schulen in Lucre

Lucre Secundaria – Hier sind wir nur als Unterrichtsassistenz eingesetzt, denn die Englischlehrerin Maria Pilar spricht (besonders für peruanische Verhältnisse!) gut Englisch und hat die Klassen fest im Griff. Wir helfen aber oft bei der Unterrichtsplanung, bereiten Arbeitsblätter vor oder überlegen uns Spiele.

Yanamanchi Primaria – In der Grundschule von Yanamanchi (dem oberen Teil von Lucre) unterrichten wir unsere kleinste Klasse: Ganze sechs Schüler! Für diese wenigen Schüler herrscht zwar manchmal ein ganz schön hoher Lautstärkepegel, aber hat man sich erstmal an die Klassen gewöhnt, sind sie einem schnell ans Herz gewachsen.

Huacarpay – Die Grundschule in Huacarpay war mit Ausblick auf die Lagune eigentlich sehr malerisch gelegen, aber zu diesem Schuljahr mussten die 16 Schüler, die hier unterrichtet werden, ins nahe gelegene Tongobamba umziehen. In Huacarpay unterrichtet immer ein Freiwilliger alle Kinder in einem einzigen Raum, was zum Teil durchaus eine Herausforderung sein kann. Aber beiden Lehrerinnen sind unglaublich lieb und immer besorgt um die Freiwilligen.

Lucre Primaria – Die Primaria hier in Lucre ist eine unserer absoluten Lieblingsschulen. Die Kinder sind (fast) alle sehr lieb und lernbegierig, und freuen sich immer, wenn wir kommen. Auch die Lehrer sind immer hilfsbereit und hören sich unseren Unterricht interessiert an. Ein weiterer Pluspunkt ist der Kopierer direkt vor Ort.

Educandas Cusco – Hier helfen wir nachmittags in den unteren Klassen der weiterführenden Schule den Englischlehrerinnen beim Unterricht. Obwohl Educandas gerade im Vergleich zu unseren anderen Schulen wirklich gut ist, beruhen die Englischkenntnisse der Lehrerin hauptsächlich auf Google Übersetzter.

Saylla Primaria – Saylla ist von allen Dörfern am weitesten entfernt, sodass man mit dem Bus mindestens 25 Minuten einplanen muss. Doch die Fahrt lohnt sich, in Saylla gibt es eine ganze Menge sehr süßer, wenn auch anstrengender Klassen. Von allen unseren Schulen ist Saylla am besten ausgestattet, in manchen Räumen gibt es sogar einen Fernseher, und auch hier steht im Lehrerzimmer ein Kopierer!

Huambutio – Huabutio ist ein kleines Dorf, das zum Distrikt Lucre gehört. Hierhin fährt einmal pro Woche ein Freiwilliger, um in der fünften und sechsten Klasse der Grundschule zu unterrichten. Auch hier sind die Schüler sehr lieb, und spielen mit den Freiwilligen nach der Stunde noch gern Volleyball oder Fangen.

Huasao Secundaria – Die Klassen der weiterführenden Schule in Huasao können durchaus mal zur Herausforderung werden. In den großen Klassen mit Schülern, die zum Teil sogar schon älter sind als die Freiwilligen selbst, ist es manchmal schwer, als Englischlehrer respektiert zu werden. Gelingt es jedoch, ist es eins der schönsten Erfolgserlebnisse überhaupt!

Oropesa – Die Grundschule in Oropesa ist eine der größten Schulen, an denen wir unterrichten. Hier gibt es zum Teil sogar drei Klassen pro Jahrgang! Die Klassen sind hier sehr verschieden, manche sind sehr schnell und merken sich alles, andere dagegen brauchen ein bisschen mehr Hilfe. Aber wenn eine Stunde mal wirklich schlecht gelaufen ist, kann man sich schnell mit dem typischen, frischgebackenen Oropesa-Brot, für das das Dorf in ganz Peru bekannt ist, wiede aufmuntern.

Patabamba – Patabamba ist ein winziges und sehr armes Dorf etwa zwei Wanderstunden von der nächsten Bushaltestelle entfernt. Zweimal pro Woche nehmen zwei Freiwillige den Weg auf sich, um etwa 18 Schüler (Kindergarten und 1./2. Klasse) In Englisch, Spanisch und Mathe zu unterrichten. Doch während in den anderen Schulen der Fokus tatsächlich auf dem Unterrichten liegt, versuchen wir hier vor allem, den Kindern eine schöne Zeit zu ermöglichen und ihnen zu zeigen, dass die Schule durchaus Spaß machen kann.

Weitere Standorte in Peru:

Ccapi | Ccoyabamba

Spenden

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Kontakt

Kontaktdaten
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