Nachdem wir, die 4. Baumhaus-Generation, schon einige erfolgreiche Bergschulbesuche und somit Kleiderverteil—und Hygieneaktionen verzeichnen können, haben wir unseren Fokus nun auf die Straßenkinder gelegt.
Es gibt interessante Entwicklungen!
Wir haben inzwischen herausgefunden, wo die vielen Kinder herkommen.
Sie leben mit ihren Familien in einer Art Slum, außerhalb von Liuku. Ihre Wohnsituation ist erschreckend und mit die traurigste, die wir hier in Nujiang bisher gesehen haben: Dicht aneinandergereihte Holzhütten, Kinder laufen nackt auf den staubigen Wegen und überall liegt der Gestank von Müll in der Luft.
Die Familien haben oft 6 Kinder und mehr, von denen meist nur die Jungen die Schule besuchen.
Hier wollen wir ansetzen!
Nach dem Motto „Bildung als Weg aus der Armut“ ist es unser Ziel, generell mehr Kinder und insbesondere auch die Mädchen zur Schule zu schicken.
Da wir noch am Anfang unserer Arbeit stehen, versuchen wir uns momentan erst einmal einen Überblick über die Verhältnisse zu schaffen.
Durch viele Besuche und Gespräche können wir nun die Umstände nach und nach besser einordnen und verstehen.
Auch wollen wir das Interesse der regionalen Medien auf die Problematik lenken.
Zudem ist es langfristig gesehen sicher eine Überlegung wert, den Kindern vor Ort durch Patenschaften zu helfen.We, the fourth generation of the „Baumhaus Projekt“, will now rest our focus on street children here in Liuku after we have already distributed clothes and helped to improve the hygienic situation in several schools in the mountains.
We made some process and were able to figure out something about the living conditions and family structure of the street children.
The overall conditions are poor and most of the children live in shanty towns near Liuku. The domestic circumstances are the worst we have seen so far in Nujiang. The children and their families live in small, cramped wooden huts, many of them do not wear clothes while running around on dusty roads and in the omnipresent smell of trash and garbage. Most families have six or more children of which only the boys attend school regularly.

At this very point we try to help. Following our slogan „Bildung als Weg aus der Armut“ (education as a way to overcome poverty) we aim to help sending more kids -and especially more girls- to school .
Keeping this aim in mind we are at the moment trying to grasp and analyse the overall situation. We have visited and spoken to several families and are getting to know the circumstances better and better.
Aditionally, we try to attract the local media’s attention to the topic of street children and on the long term plan to introduce a sponsorship for the street kids in order to help them further.