Erste Eindrücke aus Lanping

In der zweiten Runde schreibt der Gruppenleiter Philipp über die Lage in Lanping nach gut zwei Wochen:

Für Leon und Till war die Wohnung in Jinding ein krasser Kontrast und sehr gewöhnungsbedürftig. Ob es an der fehlenden Toilette lag, die die beiden dazu zwingt die Schülerplumpsklos, deren Geruch als Wegweisung dient, zu nutzen oder der kalte Betonboden oder die vielen anderen Kleinigkeiten, können beide im Nachhinein nicht mehr genau sagen.

Till ist auf jedenfalls sehr überrascht wie schnell er sich an diese Umstände gewöhnt hat.

Da beide erst ab Oktober unterrichten werden, nutzen sie die Zeit ihre Wohnung zu renovieren und die Wände zu streichen.

Außerdem werden sie die Zeit, in der die Wände trocken zum Scouten nutzen und so ihre erste Reise unternehmen.

Bis jetzt haben sie fast ausschließlich mit Jenny (einer Englisch Lehrerin) Kontakt und bringen ihr Deutsch bei.

Leon ist sehr motiviert Chinesisch zu lernen und Till wird sich schon bald von der Motivation ergreifen lassen.

Für David und Simon an der Minzu Zhongxue stellte sich die Wohnung als positive Überraschung dar. Einziges Manko sei der Berg auf dem diese liegt.

Noch sind die beiden zwar mit den Englischlehren nur beim „Hello“, nächstes Ziel ist es jetzt den Kontakt auszubauen und zu vertiefen.

Zusammen mit Leonard werden sie ab Dienstag sechs Stunden die Woche unterrichten. Jedoch werden sie wahrscheinlich bald noch die Junior 1 bekommen, das hieße noch einmal sechs Stunden.

Für Pascal und Philipp ist die Wohnung an der Yi Zhong besser als erwartet und nach einigen Investitionen schon sehr heimisch. Der Kontakt zu den Lehrern, speziell den Englisch Lehrern ist sehr gut, und führte schon bei mehreren Essen zu angeregten Unterhaltungen und einem lustigen Teachers‘ Day.